FAQs


 

1. Worin investiert die PT-Energie mein Geld?
Das eingeworbene Kapital wird von der PT-Energie zur Finanzierung der jeweiligen Projekte verwendet. Der Darlehensgeber trägt das unter Ziffer 3. beschriebene mit dem nachrangigen Darlehen verbundene Risiko..

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2. Was ist ein nachrangiges Darlehen?
Bei einem nachrangigen Darlehen treffen den Darlehensgeber und die Darlehensnehmerin grundsätzlich dieselben rechtlichen Pflichten wie bei einem normalen Darlehen. Der Darlehensgeber schuldet die fristgerechte Einzahlung des vertraglich festgelegten Darlehensbetrags und die Darlehensnehmerin schuldet die Zahlung der festgelegten Zinsen und die Rückzahlung des Darlehens bei Fälligkeit. Bei einem nachrangigen Darlehen ist jedoch der Anspruch des Darlehensgebers auf Rückzahlung des Darlehens und auf Zahlung der Zinsen qualifiziert nachrangig. Dies hat zur Konsequenz, dass die Geltendmachung seines Anspruchs auf Rückzahlung des Darlehensbetrages und auf Zahlung der Zinsen gegenüber der PT-Energie als Darlehensnehmerin solange und soweit ausgeschlossen ist, als dadurch ein Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens der PT-Energie herbeigeführt würde. Im Fall der Insolvenz treten die Ansprüche aus einem qualifizierten Nachrangdarlehen hinter die Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger zurück..

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3. Welche Risiken bestehen bei einem nachrangigen Darlehen?

Die Darlehensgeber gehen bei einem nachrangigen Darlehen ein finanzielles Risiko ein: Die Geltendmachung des Anspruchs des Darlehensgebers auf Rückzahlung des Darlehensbetrages und Auszahlung der Zinsen ist gegenüber der Darlehensnehmerin solange und soweit ausgeschlossen, als dadurch auf Seiten der Darlehensnehmerin drohende Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung und damit ein Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens herbeigeführt würde. Im Fall der Insolvenz oder Liquidation der PT-Energie treten die Ansprüche aus einem nachrangigen Darlehen hinter die Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger zurück. Hierdurch kann ein Totalverlust des Darlehensbetrages eintreten. Eine über den Darlehensbetrag hinausgehende Haftung (Nachschusspflicht) besteht nicht.

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4. Kann ich ein nachrangiges Darlehen gewähren?
Natürlichen Personen sowie juristischen Personen kommen als Darlehensgeber in Betracht. Minderjährige Darlehensgeber brauchen für den Vertragsschluss die Zustimmung beider Erziehungsberechtigten. Juristische Personen müssen von einer vertretungsberechtigten natürlichen Person vertreten werden.

 

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5. Kann der von mir angegebene Darlehensbetrag von der PT-Energie geändert werden?
Nein, die PT-Energie kann den von Ihnen angegebenen Darlehensbetrag nicht von sich aus ändern.

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6. Wie zahle ich den Darlehensbetrag ein?
Der Darlehensbetrag ist in einer Summe zu überweisen. Ratenzahlungen sind nicht möglich. Das Zielkonto wird Ihnen von der PT-Energie mit der Annahmebestätigung mitgeteilt.

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7. Was passiert, wenn ich nicht rechtzeitig einzahle?
Die PT-Energie bestimmt eine Einzahlungsfrist. Erfolgt die Einzahlung des Darlehensbetrages nicht fristgerecht, so behält sich die PT-Energie vor, von dem geschlossenen Darlehensvertrag zurückzutreten. Wenn Sie nicht rechtzeitig den Darlehensbetrag einzahlen, ist das Risiko, dass die PTE vom Vertrag zurücktritt und Sie nicht mehr als Darlehensgeber berücksichtigt werden können, hoch. Stellen Sie also sicher, dass der Darlehensbetrag fristgerecht auf dem Konto der PT-Energie eingeht.

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8. Wie hoch sind die Zinsen?
Die Verzinsung erfolgt in Form einer Festverzinsung, beginnend mit der Gewährung des Darlehens. In Abhängigkeit der erreichten Laufzeit erhöht sich der jeweilige Zinssatz. Weitere Details hierzu finden Sie im jeweiligen Projektprospekt.

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9. Wie erfolgen die Zinszahlungen?
Die Zinsen werden je nach Beteiligung „halbjährlich“ oder „jährlich“ fällig und auf Ihr angegebenes Referenzkonto ausbezahlt.

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10. Kann ich meinen Darlehensvertrag widerrufen?
Ihnen steht ein Widerrufsrecht zu. Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist an die jeweilige Projektgesellschaft zu richten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der zweiten Seite des Zeichnungsscheines.

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11. Wann kann der Darlehensvertrag gekündigt werden?
Die Laufzeit des Darlehensverhältnisses beträgt maximal 20 Jahre. Der Darlehensgeber hat das Recht, das Darlehen mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zu den aufgeführten Terminen im jeweiligen Projektprospekt, ordentlich zu kündigen. Die Kündigung hat schriftlich gegenüber der Darlehensnehmerin zu erfolgen.
Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist möglich und hat schriftlich gegenüber der Darlehensnehmerin zu erfolgen.

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12. Welchen Betrag erhalte ich nach der Kündigung zurück?
Nach der Kündigung erhalten Sie den gesamten Darlehensbetrag zuzüglich der bis dahin aufgelaufenen und noch nicht ausbezahlten Zinsen zurück.

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13. Kann ich den Vertrag auf dritte Personen übertragen?
Es besteht das uneingeschränkte Recht auf Übertragung der qualifizierten Nachrangdarlehen durch Abtretung an Dritte sowie Schenkung oder Vererbung. Bei Übertragung im Wege der Erbfolge ist der Erbgang vom Erben durch einen Erbschein im Original nachzuweisen. Die Übertragung des nachrangigen Darlehens ist der Darlehensnehmerin unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach wirksamer Übertragung, von dem bisherigen und dem neuen Darlehensgeber unter Nennung der Stammdaten des neuen Darlehensgebers mitzuteilen.
Sollte die Darlehensnehmerin im Zeitraum zwischen wirksamer Übertragung und Unterrichtung Zins- und/ oder Rückzahlungen an den übertragenden Darlehensgeber geleistet haben, so gelten die Zins- und/ oder Rückzahlungsansprüche als mit schuldrechtlicher Wirkung erfüllt. Dem übernehmenden Darlehensgeber stehen keine weiteren Ansprüche gegen die Darlehensnehmerin zu.

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14. Welche Pflichten bestehen für den Darlehensgeber?
Als Darlehensgeber sind Sie verpflichtet, zu Beginn den Darlehensbetrag fristgerecht einzuzahlen. Während der Laufzeit des Vertrages haben Sie Änderungen Ihrer persönlichen Daten, zum Beispiel Änderungen des Namens, der Anschrift oder der Kontoverbindung unverzüglich in das Onlineportal der PT-Energie einzugeben. Bei Nichtnutzung des Onlineportals haben Sie die Änderungen unverzüglich schriftlich der PT-Energie mitzuteilen.

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15. Was gibt es von steuerlicher Seite zu beachten?
Die Zinsen aus dem nachrangigen Darlehen stellen Einkünfte aus Kapitalvermögen dar, sofern der Darlehensgeber als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und die Darlehensforderung Teil seines Privatvermögens ist. Die Darlehensnehmerin kann und darf keine steuerlichen Auskünfte erteilen. Da die Besteuerung immer von den Verhältnissen des Darlehensgebers abhängt, wird die Beratung durch einen Steuerberater empfohlen.

Durch die Einführung der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % ist die Steuer auf Kapitalerträge abgegolten. Eine Angabe der Kapitalerträge in der Steuererklärung ist dadurch in vielen Fällen nicht mehr nötig. Eine papierhafte Original-Steuerbescheinigung für das Finanzamt ist damit nicht erforderlich. Um entscheiden zu können, ob Sie dennoch in die Veranlagung gehen möchten, wird Ihnen Ihre Jahressteuerbescheinigung online in Ihrem Bereich „Mein Portfolio“ eingestellt. Wenn Sie Ihre Kapitalerträge vom Finanzamt veranlagen lassen, senden wir Ihnen diese auf Papier gerne zu. Die Jahressteuerbescheinigung für das Finanzamt wird nach Anforderung bei uns kostenlos erstellt und per Brief versendet.

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16. Was passiert im Todesfall?
Verstirbt ein Darlehensgeber während der Laufzeit des Vertrages, gehen die Ansprüche aus dem Vertrag auf die Erben oder je nach testamentarischer Verfügung auf den Vermächtnisnehmer über. Bei Übertragung im Wege der Erbfolge ist der Erbgang vom Erben durch einen Erbschein im Original nachzuweisen. Die Übertragung der Nachrangdarlehen ist der Darlehensnehmerin unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach wirksamer Übertragung, von dem bisherigen und dem neuen Darlehensgeber unter Nennung der Stammdaten des neuen Darlehensgebers mitzuteilen.
Sollte die Darlehensnehmerin im Zeitraum zwischen wirksamer Übertragung und Unterrichtung Zins- und/ oder Rückzahlungen an den übertragenden Darlehensgeber geleistet haben, so gelten die Zins- und/ oder Rückzahlungsansprüche als mit schuldrechtlicher Wirkung erfüllt. Dem übernehmenden Darlehensgeber stehen keine weiteren Ansprüche gegen die Darlehensnehmerin zu..

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